Foto: © Christine Fenzl / Illustration © Udo Schöbel
© Christine Fenzl

Die Hölle des positiven Denkens


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Wenn die Hölle so brüllend komisch ist, wie ein Abend mit der KomiKaze Kabarettistin Patrizia Moresco, wovor haben wir dann Angst? In ihrem neuen Programm erhebt sich die Moresco, wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand bleibt verschont, am wenigsten sie selbst.

Wie ferngesteuert sind wir? Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone Zombies. Den Blick, statt auf die Welt, aufs Display fixiert. Chatten statt reden, twittern statt flirten, bloggen statt poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, Quality time inklusiv. Coffee to Go und Red Bull halten uns auf Trab und zum Entspannen hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht! Und das bitte zackig, irgendwo zwischen Gärtnern und Burn out, damit man noch mit dem Thermomix App eine vegan Gluten freie Suppe kochen kann.

Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber akzeptieren wie wir sind, ehrgeizig wie Spitzensportler, dabei gelassen wie ein Zen-Mönch, die Wut niemals unterdrücken, aber immer positiv denken. Irgendwann hat doch die Optimierung ihren Zenit überschritten.

Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders. Nur wie?

Moresco: Von perfekt bin ich 10.000 Ratgeber entfernt, fang aber trotzdem schon mal an zu leben und lass jetzt die Korken knallen. Und nach zwei bis sechs Gläschen sehe ich auch nichts mehr negativ, sondern doppelt. Salute!

„Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind“ (Jean Anouilh)

Gegen Patrizia Moresco ist ein Bengalisches Feuerwerk eine Knallerbse. Die Italienerin, mit schwäbischen Wurzeln, hat eine spitze Zunge, sie kennt keine Tabus, bleibt aber immer charmant und überzeugt mit scharfsinnigen Beobachtungen und erfreulicher Authentizität.

Die Moresco ist eine Comedygranate - Tagesspiegel Berlin

So quecksilbrig und sprungbereit wie die Moresco ihre Gags abfeuert, so meisterhaft wie ihre Kunstpausen, bevor sie ihre Pointen detonieren lässt, ist Stand-Up-Comedy in Deutschland selten zu erleben. - Stuttgarter Zeitung

Die Moresco arbeitet in ihrem Programm nicht nur Männerdefizite heraus, die weibliche Selbstkritik auch nicht außen vor, intimes inbegriffen. Peinlich oder grob wirkt das nicht, weil die Künstlerin sich beeindruckend authentisch präsentiert. Der Zorn der sich hier angesichts der herrschenden Missstände und immer noch vorhandenen Ungleichheit der Geschlechter mit Wut entlädt, ist eben berechtigt. Der weibliche Zorn wird aber selten so kreativ und  amüsant ausgedrückt wie an diesem Abend. Großer Applaus der Besucher verdient. Süddeutsche Zeitung’16


„BISSFEST“

Dolce Vita im Sparschwein

Bissfest

Der südländische Wirbelwind Patrizia Moresco schöpft gerne aus dem Vollen, denn sie glaubt an das Leben vor dem Tod, jeder Moment ist kostbar, auch wenn man ihn über der Kloschüssel verbringt.

„Wir sind umgeben von lauter lustigen Dingen, nur die traurigen Menschen wissen nichts damit anzufangen.“ (Max Scheler-Soziologe)

Haben wir wirklich schon alle Mittel zur Grenzüberschreitung ausgereift?
Unglaublich wie sich Prüderie und Puritanisierung, wie Efeu über die Friedhofsmauern, langsam wieder in unsere Leben schleichen. Wir sind alle so vernünftig geworden, verdünnen Wein mit Wasser, verzichten auf wilden Sex und Kartoffelchips, gehen ins Pilates, früh schlafen, sind überversichert und ständig bemüht perfekt und politisch korrekt zu sein, sparen wo’s geht und überbehüten unsere aufgezüchteten Kinder auf gummierten Kinderspielplätzen.
Wo bleibt die Maßlosigkeit, unsere leidenschaftliche Lebensgier?
Wo sind die Wilden, die Sünder, die Unvernünftigen, die Zahnzwischenraum-bürstchen-Verweigerer?
Wir rennen von Vorsorge zur Nachsorge, um mit allen Mitteln das Leben um ein Stündchen zu verlängern. Wozu? Um noch ein alkoholfreies Bier zu trinken?
Zuviel des Guten kann wundervoll sein, das wusste schon Mae West.
Nichts wird mehr dem Zufall überlassen, ein Leben mit durchgeplanten Daseinsstationen, auf der ständigen Suche nach dem Glück, was ein Paradoxum.
Nicht so die Moresco, denn für sie kommt es nicht drauf an wie lange man lebt, Hauptsache man hat alles Mögliche rausgeholt. Genießen ist des Lebens Sinn, es ist nie zu spät unvernünftig zu sein!

Frauen sprechen zwei Sprachen eine davon ist verbal und beide beherrscht Patrizia mit Verve. Spitzzüngig und direkt trifft sie, wie ein schlechter Zahnarzt, den Nerv und bohrt auch noch nach. Unverblümt und mit großer Selbstironie erzählt die, in Berlin lebende, Schwäbin, mit italienischen Wurzeln, über ihr eigenes Scheitern und was ihr auf dem Herzen liegt. Dafür schlüpft sie in viele Rollen und überzeugt mit hervorragendem Schauspiel, Stand-Up, Slapstick, Gesang und ihrer unvergessliche Mimik. Kurzum: - Komikaze Kabarett

Texte: Patrizia Moresco
Regie: Kai S. Piek
Musik: Clemens Winterhalter
Kostüme: Cordula Thylmann, Daniele Drobny

"Diese Frau braucht keine Therapie, sie braucht eine Bühne"
Stuttgarter Zeitung 4.10.’13

"Patrizia Moresco ist eine Vollblut-Rampensau, soviel ungezähmte Weiblichkeit ist im Kleinkunstgenre selten."
Badische Zeitung 18.2.’14

"Die Moresco ist von Kopf bis Fuß eine Comedygranate"
Tagesspiegel Berlin 1.11.’13


Wahn.Sinn

Zu alt für Limbo zu jung zum Sterben

Wahn.Sinn

Patrizia Moresco bekannt aus vielen deutschen Film- und Fernsehproduktionen und ihren Bühnenfans sicher noch als Frontfrau der Comedygruppe „Shy Guys“ in bester Erinnerung, mit der sie 18 Jahre lang durch ganz Europa, Amerika und Kanada tourte. – Jetzt ist sie auf Tournee mit ihrem neuen Soloprogramm

WAHN.SINN - Zu alt für Limbo zu jung zum Sterben

Zur „Zwangs- entschleunigung“ verdammt, steckt die Moresco in einem unendlich langen Stau. Da entladen sich Emotionen. Von wegen im Alter wird man gelassener.
Gegen die Vollblutkomikerin ist ein bengalisches Feuerwerk eine Knallerbse.
Drastisch, provokant und hintersinnig verpackt sie ihre wahnwitzigen Geschichten, erzählt über verlorene Lebenszeit, Heimat, Lügen, Sex, meditatives Gärtnern, Sportmasos und den sinnentleerten Gigantismus, der uns durch die Shopping-Center und Ü 30 Partys unseres Planeten treibt. Zwischen Stop and go wird ihr bewusst, wie sehr sich ihr Leben seit dem mppffffzigsten Geburtstag verändert hat.
Zu alt für Limbo zu jung zum Sterben!
Patrizia Moresco spricht mit Stimme und Körper und wechselt in atemberaubendem Tempo Dialekte, Sprachen und Rollen, zieht alle Register ihres Könnens: Slapstick, Schauspiel, Stand-Up und Gesang. Sie kennt keine Grenzen, bleibt aber immer charmant. Kurzum ein rasanter Abend! www.patriziamoresco.de

Texte: Patrizia Moresco
Regie: Kai S. Piek
Musik: Clemens Winterhalter
Kostüme: Renata Kos

"Hier ist eine Virtuosin am Werk, die behände die Rollen wechselt. Diese Frau ist umwerfend und ihre Show ein einzigartiges Feuerwerk."
Stuttgarter Zeitung


Miss Verständnisse

Comedy par excellence: Stand Up, Slapstick, Wortakrobatik, Gesang und Schauspielkunst - Patrizia Moresco schlüpft in unterschiedlichste Rollen, Dialekte und Sprachen. Sie zieht alle Register, um mit ihrem südländischen Temperament multilingual die tragisch komischen Höhen und Niederungen ihres Lebens zum Besten zu geben.
Die Vollblutkomikerin nimmt uns mit auf eine schonungslose Reise vom hochzeitsgelobten Leben, zum Horrortrip ins Tal der Verlassenen, über die Reanimierungsversuche von Therapeuten und Freunden, weiter ins Fitnesscenter, der Jacobsweg für Singles, in großer Hoffnung auf Heilung, zu einer frohlockenden Auszeit von der Spezies Mann, bis hin zu ihrem neuen, exzessiven Singleleben in Berlin.
Patrizia taumelt durch eine Reihe von peinlichen Männerbekanntschaften und trifft auf dem Klassentreffen, statt den einst so coolen Typen, nur ihresgleichen, Scheidungsopfer: - Die hätte ich nicht mal bei einer Polizeilichengegenüberstellung wieder erkannt. Ja altern ist nichts für Feiglinge.
Aber Patrizia spricht vom schönsten Tief – dem Positiv!

Scheiden tut weh, aber lach - und die Welt lacht mit dir, weine - und deine Wimperntusche verschmiert
Buch: Patrizia Moresco
Regie: Adele Neuhauser
Musik: Clemens Winterhalter
Kostüm: Daniele Drobny, Renata Kos



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